Rapbodetalsperre mit Aussichtsturm Soltaire und Hängebrücke Titan RT
🌉 4. Reisetag: Nervenkitzel an der Rappbodetalsperre und die Teufelsmauer
Heute stand wieder ein abwechslungsreicher Ausflug auf unserem Programm. Am Morgen ging es zur Rappbodetalsperre, wo uns mit dem Aussichtsturm Solitair, dem 5D-Kino und der Hängebrücke Titan RT gleich mehrere Attraktionen erwarteten. Anschließend wollten wir noch etwas Natur erleben und uns die berühmten Felsformationen der Teufelsmauer anschauen.
🌬️ Das Wetter heute
Besonders auf dem Aussichtsturm war der Wind deutlich zu spüren.
🧥 Kleidung: Eine winddichte Jacke war heute Gold wert.
📱 Unser Tipp: Auf dem Aussichtsturm das Handy und lose Gegenstände gut festhalten!
Die genaue Temperatur haben wir nicht notiert.🎬 Geschrumpft auf Wassertropfengröße – das 5D-Kino
An der Rappbodetalsperre angekommen, besorgten wir uns zunächst unsere Tickets. Damit wollten wir den Aussichtsturm besteigen, das 5D-Kino besuchen und natürlich auch die Hängebrücke überqueren. Darüber hinaus gibt es hier noch weitere Abenteuerangebote für alle, die den besonderen Nervenkitzel suchen.
Als Erstes ging es für uns ins 5D-Kino. Dort wurden wir auf die Größe eines Wassertropfens geschrumpft und begaben uns mit einem Raumschiff auf eine abenteuerliche Reise durch das Gebiet rund um die Rappbodetalsperre. Wir flogen über die Landschaft und tauchten sogar unter Wasser! Durch die 5D-Effekte fühlte es sich an, als wären wir mitten im Geschehen. Echt cool – gerade für die Kinder war das ein toller Einstieg in unseren Ausflug.
🎢 Die Attraktionen an der Rappbodetalsperre
🗼 Aussichtsturm Solitair: Der rund 39 Meter hohe Turm bietet einen weiten Blick über das Rappbodetal, die Talsperre und den Ostharz. Auf die Plattform gelangt man über Treppen oder mit dem Panoramaaufzug.
🎬 5D-Kino: Gemeinsam mit Professor Fallwasser geht es auf eine virtuelle Expedition über und unter die Rappbodetalsperre – inklusive Spezialeffekten, die das Erlebnis besonders lebendig machen.
🌉 Hängebrücke Titan RT: Die rund 458 Meter lange Fußgänger-Hängebrücke verläuft in etwa 100 Metern Höhe über das Tal. Wer sie überquert, erlebt die Aussicht aus einer ganz besonderen Perspektive.
🚀 Megazipline: Bei dieser Doppelseilrutsche geht es mit hoher Geschwindigkeit durch das Rappbodetal. Ein Angebot für alle, die lieber fliegen als laufen möchten.
🪂 GigaSwing: Beim Pendelsprung geht es aus großer Höhe in einen freien Fall, bevor man anschließend durch das Tal schwingt.
🧗 Wallrunning: Hier läuft man gesichert an der Außenwand des Turms hinunter – nichts für schwache Nerven!
⬆️ Ultrashot: Ein Katapult im Solitair beschleunigt die Teilnehmer rasant nach oben und sorgt für ein besonderes Gefühl der Schwerelosigkeit.
Die Angebote sind unterschiedlich und teilweise alters- oder größenabhängig. Wer mehrere Attraktionen ausprobieren möchte, sollte vorab die jeweiligen Teilnahmebedingungen und Ticketoptionen prüfen.
Weitere Informationen: Harzdrenalin – Erlebnisse an der Rappbodetalsperre
🗼 Hoch hinaus auf den Solitair
Nach unserem Kinoabenteuer ging es weiter auf den Aussichtsturm Solitair. Von hier oben hat man einen tollen Blick über die Talsperre und die umliegende Harzer Landschaft.
Allerdings hatten wir heute ordentlich Wind! Auf der Aussichtsplattform mussten wir gut aufpassen, dass uns weder die Mützen noch das Handy aus der Hand flogen. Gerade in dieser Höhe war der Wind deutlich zu spüren. Trotzdem war es spannend, die Umgebung von oben zu betrachten und die Dimensionen der Talsperre einmal aus dieser Perspektive zu erleben.
Als wir wieder unten angekommen waren, hatten wir uns erst einmal eine Mittagspause verdient. Ein paar Pommes mussten reichen, damit wir für die nächste Attraktion wieder gestärkt waren.
🌉 Über die schwankende Titan RT
Nach dem Mittagessen war deutlich weniger los als am Vormittag. Das nutzten wir aus und machten uns auf den Weg zur Hängebrücke Titan RT.
Vor uns lagen 458 Meter über dem Tal – und natürlich wollten wir die Brücke komplett überqueren. Beim Laufen spürten wir immer wieder, wie die Konstruktion leicht schwankte. Das war schon ein besonderes Gefühl, wenn man nach unten blickte und sich bewusst machte, in welcher Höhe man unterwegs war.
Dazu kamen die Schreie der Besucher auf der Zipline, die wir ganz in unserer Nähe hören konnten. Hier oben war also einiges geboten! Ein bisschen Überwindung gehörte dazu, aber am Ende waren wir uns einig: Das war eine richtig coole Erfahrung.
⛰️ Weiter zur Teufelsmauer
Nach so viel Action wollten wir den Nachmittag noch in der Natur verbringen. Deshalb fuhren wir weiter zur Teufelsmauer. Diese außergewöhnliche Sandsteinformation zieht sich in mehreren Abschnitten am nördlichen Harzrand entlang und bietet immer wieder bizarre Felsen und schöne Ausblicke.
🪨 Der Großvaterfelsen in Blankenburg
Unser erster Stopp war in Blankenburg. Dort stiegen wir auf den Großvaterfelsen, einen der bekanntesten Aussichtspunkte der Teufelsmauer. Schon der Aufstieg machte Spaß, denn zwischen den Felsen fühlt man sich fast wie auf einem kleinen Abenteuerpfad.
Oben angekommen, liefen wir noch ein Stück auf dem Kamm entlang. Von verschiedenen Stellen hatten wir schöne Ausblicke – auf der einen Seite in Richtung Harz und auf der anderen Seite hinaus ins flachere Harzvorland. Die ungewöhnlichen Felsformationen waren wirklich beeindruckend und boten zahlreiche Fotomotive.
🪨 Der Großvaterfelsen
Der Großvaterfelsen liegt am Ortsrand von Blankenburg und gehört zu den markanten Sandsteinfelsen der Teufelsmauer. Der Felsen ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen und bietet schöne Aussichten auf Blankenburg, das Harzvorland und die umliegenden Harzer Höhenzüge.
Wer weiterwandern möchte, kann von hier aus dem Kammweg der Teufelsmauer folgen. Der Weg führt über schmale Pfade, an markanten Felsen vorbei und bietet immer wieder neue Perspektiven auf die Landschaft.
Gut zu wissen: Auf den Felsen ist Trittsicherheit wichtig. Bei Nässe können die Sandsteinflächen rutschig sein.
Weitere Informationen: Stadt Blankenburg – Teufelsmauer
🗿 Der Königstein bei Weddersleben
Von den bizarren Felsen hatten wir noch lange nicht genug. Deshalb fuhren wir anschließend weiter nach Weddersleben zum Königstein. Auch hier erwarteten uns die für die Teufelsmauer typischen, ungewöhnlich geformten Sandsteinfelsen.
Die Felsen ragen markant aus der Landschaft heraus und wirken stellenweise, als wären sie von Hand aufeinandergestapelt worden. Zusammen mit dem Großvaterfelsen war das ein schöner Abschluss unseres Naturprogramms. Nach den vielen Eindrücken an der Rappbodetalsperre tat es gut, noch einmal in Ruhe durch die Landschaft zu gehen und die besondere Geologie des Harzes zu entdecken.
🗿 Der Königstein bei Weddersleben
Der Königstein ist Teil des Teufelsmauer-Abschnitts bei Weddersleben. Die markanten Sandsteinrippen entstanden durch geologische Prozesse, bei denen ursprünglich abgelagerte Gesteinsschichten angehoben und steil aufgerichtet wurden. Durch die anschließende Verwitterung erhielten die Felsen ihre ungewöhnlichen Formen.
Die Teufelsmauer steht unter Naturschutz. Besucher sollten deshalb auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und die empfindlichen Felsformationen nicht beschädigen.
Weitere Informationen: Bodetal Tourismus – Die Teufelsmauer
🥙 Gemütlicher Tagesabschluss
Nach diesem erlebnisreichen Tag meldete sich langsam der Hunger. Zum Abendessen kehrten wir in der „Türkischen Riviera“ ein – einem Dönerladen, in dem wir den Tag gemütlich ausklingen ließen.
Danach ging es zurück in unser Hotel Alter Fritz nach Quedlinburg. Hinter uns lag ein Tag voller Abwechslung: erst Nervenkitzel und tolle Aussichten an der Rappbodetalsperre, danach beeindruckende Felsformationen und Natur an der Teufelsmauer.
📍 Heute besucht
- Rappbodetalsperre
- 5D-Kino mit der Expedition von Professor Fallwasser
- Aussichtsturm Solitair
- Hängebrücke Titan RT
- Großvaterfelsen in Blankenburg
- Königstein bei Weddersleben
- Abendessen in der Türkischen Riviera
💡 Unser Ausflugstipp
Wer die Rappbodetalsperre besucht, sollte genügend Zeit einplanen, denn neben der Hängebrücke gibt es mehrere weitere Attraktionen. Bei starkem Wind ist eine winddichte Jacke sinnvoll. Für die Teufelsmauer empfehlen sich feste Schuhe und etwas Zeit für kleine Spaziergänge und Fotostopps. Die Felsen sind besonders schön, wenn man sie nicht nur vom Parkplatz aus betrachtet, sondern auch ein Stück zu Fuß erkundet.
❤️ Unser Fazit
Heute war für jeden etwas dabei: ein spannendes 5D-Kino, ein windiger Aussichtsturm, die schwankende Hängebrücke und anschließend die beeindruckende Natur der Teufelsmauer. Besonders die Kombination aus Action und Landschaft hat uns gefallen. Mit vielen Fotos und neuen Eindrücken ging es am Abend zurück nach Quedlinburg – bereit für den letzten Tag unseres Harzurlaubs.






